Anika Weigel

Wie ich zum Schreiben gekommen bin – und warum ich bald mein erstes Buch veröffentlichen werde

Ich habe immer geträumt und mir Geschichten ausgedacht. Dabei gab es nie den Augenblick, in dem ich beschlossen habe, Autorin zu werden.
Die Geschichten in meiner Gedankenwelt wurden komplexer. Irgendwann habe ich mir Notizen gemacht und Karten gezeichnet. Diese Landkarten in den Umschlagseiten von Fantasy Büchern habe ich schon immer geliebt.
Es blieb nicht bei Landkarten und Notizen. Ich habe begonnen, meine erste Geschichte mit Bleistift auf liniertes Papier zu schreiben. Zeit verging, Ideen kamen und gingen. Ich habe viel gelesen und ich habe die Menschen bewundert, die solche Geschichten zu Papier bringen.
Auch ich wollte meine Tagträume mit anderen Menschen teilen und ich begann wieder zu schreiben – diesmal am PC.
Ich muss zugeben, meine ersten Versuche sollte keiner lesen. Ich hatte zu viele Ideen, meine Charaktere handelten nicht schlüssig. Und ziemlich schnell verlor ich selbst den Überblick.
Aber ich wollte schreiben!
Ich probierte es mit einem historischen Roman und noch heute interessiert mich die Epoche des 30-jährigen Kriegs wie keine andere. Doch je mehr Wissen ich mir angeeignet hatte, desto größer wurden die Hürden: die Geschichte funktionierte nicht, meine Story passte nicht zu historischen Fakten und da gab es noch so vieles, was ich nicht wusste… Ich habe größten Respekt vor jedem, der historische Romane schreibt. Vielleicht gelingt mir das auch irgendwann einmal.
Nachdem diese Geschichte in der Schreibtischschulblade verschwunden war, habe ich nicht mehr recherchiert.
Ich wollte in dem Genre schreiben, dass ich selbst am liebsten lesen: Fantasy.
Und so begann ich wieder Karten zu zeichnen, mir Völker und Traditionen auszudenken, zwei Hauptcharaktere und ein Magie-System zu erschaffen. Diese ganze frei erfundene Welt sollte ineinandergreifen, Magie durfte keine Lösung für Probleme sein und jeder Charakter sollte Probleme, Ängste und Stärken mit sich bringen.
Während ich schrieb, musste ich feststellen, Schreiben ist kein Talent, es ist ein Handwerk. Ich musste lernen, meine Gedanken, die Bilder, die in meinem Kopf entstanden, in Worte zu fassen. Ich las Schreibratgeber und Blogartikel, produzierte jede Menge Papierabfälle (wenn ich meine Geschichten ausgedruckt habe) und schrieb mein erstes Buch zur Hälfte neu.
Insgesamt entstanden 3 Teile.
Dann ging es ans Überarbeiten. Ich hatte Angst und war kurz davor, die Rohfassung auf dem PC liegen zu lassen und eine neue Geschichte zu beginnen. Ideen hatte ich.
Aber ich wollte diese Geschichte über Magierin Gaime beenden. Ich wollte, dass Menschen sie lesen.
Ich möchte mit meinen Geschichten unterhalten. Ich möchte meine Leser dazu einladen, in fremde Welten einzutauchen, zu träumen, wenn der Alltag keinen Platz mehr für Träume lässt.
Wenn du solche Geschichten suchst, bist du hier richtig.
Deine Anika

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